Männlichkeit im Wandel: Das Ende der woken Typen?

Wir alle im Westen sind in den letzten Jahren ständig mit der Übernahme weiblicher Ideale im Berufs- und Privatleben konfrontiert worden. An der westlichen Männlichkeit wird stetig von Wokstern gefeilt: Der ideale Mann solle verständnisvoll, ein Softie, und keinesfalls „toxisch-männlich“ sein. Frauen soll dieser im Berufsleben freiwillig Platz machen wegen #Gleichheit und #Diversity und Minderheiten soll er uneingeschränkt gut finden, so als ob deren Förderung das Allerwichtigste wäre, unabhängig von deren Verhalten. Nachdem diese Welle von woken Ideen und Trends nun schon einige Jahre anhält und die westlichen weißen Männer (ganz schlimm wenn auch noch alt !) sich hier vorführen lassen und selbst vorführen, ist es nun an der Zeit diesen absurden Trend wieder zu entsorgen.

Der amerikanische Polittalker Bill Maher hat diese Krise der Männlichkeit in seiner Show Real Time (Clip: https://www.youtube.com/watch?v=05Q1Bzg5zTY) wunderbar humoristisch aufgegriffen und dabei in einem Segment vorgeführt, was dieser Trend seit Jahren eigentlich ist: Totaler Blödsinn! „Bullshit“ würden die Amerikaner sagen. Warum das so ist, wollen wir in diesem Artikel einmal anhand ein paar Beispielen genauer betrachten.

Frauen wollen einerseits „woke“ softe Männer, finden sie dann aber oft nicht attraktiv

Ein Phänomen der jüngeren Zeit ist also, dass von einer woken Minderheit Softie-Männer eingefordert werden und sich viele westliche Männer diesen Trends auch beugen. Ein anderes Phänomen war allerdings auch, dass Frauen bis hin zu überzeugten Feministinnen genau diese Art Mann nicht gerade attraktiv fanden. Dazu kommt, dass infolge weiblicher Sensibilität gegenüber vermeintlicher sexueller Belästigung einerseits und zunehmender Zurückgezogenheit westlicher (!) Männer andererseits, sexuelle Kontakte und längere Beziehungen massiv rückläufig sind.

Das demonstrieren alle Statistiken, wie etwa eine stetig wachsende Zahl von Singlehaushalten, wenig sexuelle Aktivität im Vergleich zu den Generationen davor und natürlich als essentiellstes Kriterium: eine niedrige Geburtenrate. Hat man kein Vertrauen in Beziehungen oder falsche Ansprüche an seinen Partner, schwindet die Lust auf Nachwuchs, gemeinsames Leben und Zweisamkeit.

Weil das ganze woke Männerideal nicht gerade sexy ist, haben die Medien daher einen neuen Begriff erfunden, der weder Fisch noch Fleisch ist, aber angeblich den Wunsch der Frauen nach Männlichkeit besser umschreiben soll, den Alpha-Softie! Die österreichische Zeitschrift Woman umschreibt diesen folgendermaßen:

Alpha-Softie bezeichnet den Typ Mann, von dem viele Frauen heute träumen: Er erfüllt einerseits die herkömmliche männliche Rollenerwartung des klassischen Versorgers und weist andererseits auch eher weiblich konnotierte Eigenschaften auf, ist familienorientiert, sinnlich und sensibel.

https://www.woman.at/a/alpha-softie-mann

Also der „Versorger“ oldschool ist dann doch auch wieder gefragt, nur ganz zugeben will Frau es aber nicht, deshalb werden ein paar weibliche Attribute hinzugefügt.

Das verfehlte Ideal der Männlichkeit: Der langweilige gefühlsbetonte Softie

Das woke Ideal der Männlichkeit ist heute also der gefühlsbetonte, sensible, gewaltlose Softie, der mit seiner Freundin bei allen Problemen mitweint, der traurige Emotionen zeigt, wenn er ungerechtfertigt aus einer Bar fliegt, anstatt sich wie früher mit den Verantwortlichen seines Rauswurfs zumindest verbal anzulegen.

Es gibt heute für nicht wenige Frauen die herausfordernde Diskrepanz, dass sie im Bett (oder durchaus auch im Alltag) klare männliche Ansagen schätzen – als natürliche persönliche Vorliebe – aber gleichzeitig mit den feministischen Idealen konfrontiert werden. Das führt zu einem Gewissenskonflikt, der besonders innerhalb intelligenter, aufgeklärter westlicher Frauen aufbricht und mit dem diese besonders zu hadern haben, weil sie ihre Bedürfnisse gegen das Weiblichkeits- und Männlichkeitskontrukt einer woken Gesellschaft aufrechnen müssen.

Eine ehemalige Freundin beschrieb das direkt so, dass sie etwas Tageszeit brauche, in welcher ihr Freund das Heft in der Hand hat, schlicht um einmal am Tag abschalten zu können und nicht immer alles alleine managen und tragen zu müssen. Es ging also um das Abschalten in einer Partnerschaft und ein persönliches Sich-Zurücknehmen. Soweit so normal – geht beiden Geschlechtern manchmal ja so. Gleichzeitig aber äußerte sie ihre Angst, dann in dieser Phase der „Schwäche“ und „Zurückhaltung“ nicht mehr als unabhängige starke Frau wahrgenommen zu werden. Die Ideologie kam also ihrem Bedürfnis der Entspannung und des Sich-auf-den-Partner-Verlassen in die Quere.

Umgekehrt gilt das natürlich ebenso, nur ist dieses Phänomen unter Männern weit seltener ausgeprägt. Männliche und weibliche woke Rollenbilder sind nämlich entgegen aller woken Propaganda einfach unterschiedlich. Das betrifft auch die Physis, weshalb Männer in Frauensportarten einfach absurd und eine unfaire Herausforderung für ihre Gegnerinnen sind.

Gaming the System: Ich nehme mir einen Mann aus einer Kultur, wo dieser „legal“ ein Mann sein darf

Ein immer populärerer Ausweg aus diesem Dilemma ist dann oft, dass derartig gepolte Frauen sich Freunde mit Migrationshintergrund aus Macho-Kulturen suchen und unter dem Motto „Diversität“ Beziehungen eingehen, wo der migrantische Mann wie selbstverständlich den Ton angibt. Das ist für diese Frauen dann nicht eine Frage des „Geschlechtsverrats“ an den eigenen feministischen Geschlechtsgenossinnen zugunsten des Patriarchats, sondern eine westliche Rücksichtsnahme auf eine fremde Kultur. Man konstruiert sich also einen Ausweg mit dem Cliche des Fremden aus einer anderen (patriarchalen) Kultur versus dem lahmen europäischen Langweiler. Am Ende hat man dann die gewünschte traditionelle Geschlechterrolle, der man sich davor verweigert hat, auf „legale“ Weise, nämlich aus kultureller Rücksichtnahme und nicht, weil es ein völlig absurder Zeitgeist gegenüber dem zum Softie geschulten westlichen Mann ist.

Dasselbe betrifft natürlich ebenso Männer. Wie ich bei einem längeren Schwedenaufenthalt feststellen konnte, zeigen zum Beispiel schwedische Männer, teilweise wenig Lust sich dem nordischen besonders woken Beziehungsideal hinzugeben und suchen gerne bei den Frauen mit Migrationshintergrund nach weniger komplexbeladenen Beziehungen. Das war freilich nicht die Regel, die Motivation fiel aber im Gespräch immer wieder einmal. Schwedische Frauen wollten in der Regel auch keine Männer, die ihnen helfen oder die Türe aufhalten – was für sie mittlerweile drastische Folgen hat.

Schweden ist nämlich eines der progressiven Länder, wo allerlei politische und soziale Entwicklungen dem Westen immer wieder in ihrer Skurilität aufzeigen, welche sozialen Experimente eine Gesellschaft nicht gerade machen sollte. Darunter fällt etwa die Idee, eine nordische verschlossene Kultur mit informellen Regeln zu liberalen Softies zu erziehen und sie dann der Migration von wenig regelaffinen afrikanisch-nahöstlichen Migranten zu öffnen. Über die Folgen sollte man sich dann allerdings nicht kollektiv wundern:

Schweden ist für Frauen das gefährlichste Land außerhalb Afrikas geworden, mit einer Vergewaltigungshäufigkeit, die zehnmal höher liegt als bei seinen europäischen Nachbarn.

https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden/

Welche westlichen Männer taugen noch als Ideale? Schauen wir nach Israel!

Aufgrund der – leider muss man sagen – beständigen Bedrohung Israels durch den Islamismus und den arabischen Nationalismus, hat sich ein anderer zwischenmenschlicher Vibe in Israel ausgebildet als anderswo. Frauen wie Männer feiern länger und härter in der Region und haben mehr Sex als sonst im Westen, weil ihre Situation sich einfach jeden Tag mit Terror und Krieg wieder ändern kann. Ebenso sorgt der Dienst in der Armee für Ernsthaftigkeit, Pragmatismus und weniger absurden woken Bullshit in der allgemeinen Einstellung, was für den durchschnittlichen Europäer erstmals ziemlich überraschend klingt.

„Sex lässt dich fühlen, dass du lebendig bist“, sagt die Bestsellerautorin Zeruyah Shalev, „er nimmt dir die dauernde Anspannung. Man spürt diese Gier nach Leben überall im säkularen Israel.“

https://www.stern.de/gesellschaft/sex-in-israel-anleitung-zum-sexuellen-unglueck-3092036.html

Die Einstellung der Frauen trägt das Ihrige dazu bei: Birgit Schmid beschreibt sie in der NZZ:

Junge säkulare Israelinnen wirken unglaublich selbstbewusst und unabhängig, es passt vor allem das englische Wort: tough. … Man merkt israelischen Frauen an, dass sie sich in einer Männerwelt zu behaupten wissen. Den Umgang mit der Machokultur lernen sie im Wehrdienst, den sie seit der Staatsgründung von 1948 leisten.

https://www.nzz.ch/gesellschaft/frauen-in-israel-selbstbewusstsein-und-staerke-dank-wehrdienst-ld.1553178?mktcid=smsh&mktcval=OS%20Share%20Hub

Fazit: Die Israelis haben also nicht versucht aus den Typen feminine Typen zu machen, sondern sie haben die Frauen im selbstbewussten Umgang mit der Männerwelt in der Armee geschult. Das Ergebnis: Selbstbewusstere Frauen, die genau wissen was sie wollen und Männer, deren Männlichkeit nicht für den Zeitgeist verleugnet werden muss. Das ergibt mehr Lebensfreude, mehr Party, mehr Sex und die mit Abstand höchste Geburtenrate der westlichen Welt!

Es ist also längst an der Zeit „woke“ Männlichkeitsideale zu entsorgen und die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht dadurch anzustreben, indem man versucht, Männer in absurde Schablonen zu pressen, die Frauen letztlich selbst nicht gefallen! Europa und die USA sollten sich stattdessen das israelische Lebensgefühl zum Vorbild nehmen.

Links & Quellen

https://www.stern.de/gesellschaft/sex-in-israel-anleitung-zum-sexuellen-unglueck-3092036.html

https://www.nzz.ch/gesellschaft/frauen-in-israel-selbstbewusstsein-und-staerke-dank-wehrdienst-ld.1553178?mktcid=smsh&mktcval=OS%20Share%20Hub

https://www.woman.at/a/alpha-softie-mann

https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden/