Krieg im Iran: Warum Europa auf der falschen Seite der Geschichte steht!

Europa äußert wieder Besorgnis und steht geopolitisch an der Seitenlinie während Weltgeschichte geschrieben wird. Wieder einmal. Kaum fallen im aktuell laufenden Iran-Krieg Bomben, kaum eskaliert die Lage zwischen Teheran und seinen Gegnern in den USA und Israel, ertönt aus Brüssel, Paris, London, Berlin und Wien der vertraute Chor: Deeskalation! Zurückhaltung! Völkerrecht! Man verurteilt – mit ernster Miene und sorgfältig austarierten Formulierungen – die militärische Reaktion des Iran, die angeblich „unverhältnismäßig“ sei und impliziert damit, der Krieg sei letztlich ein illegaler Akt und damit abzulehnen. Man tut indirekt so, als stünde im Zentrum des Geschehens ein normaler regelhöriger Staat, der Opfer einer äußeren Aggression und seiner eigenen „Überreaktion“ darauf geworden ist. Dass dessen eigene Bevölkerung (!) die Angriffe auf ihr Staatsgebiet vielfach mit Jubel und Feuerwerk aufnimmt und den Tod des eigenen Unterdrückers feiert, sollte den europäischen Führern allerdings massiv zu denken geben.

Der Ausbruch des Krieges zwischen den USA, Israel und Iran hat schwerwiegende Folgen für den Frieden und die internationale Sicherheit. Die gegenwärtige Eskalation ist für alle gefährlich. Sie muss aufhören. Das iranische Regime muss begreifen, dass es keine andere Wahl hat, als in gutem Glauben Verhandlungen aufzunehmen, um sein Atom- und Raketenprogramm sowie seine destabilisierenden Aktionen in der Region zu beenden. Das ist absolut notwendig für die Sicherheit aller im Nahen Osten.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron; Quelle: https://www.spiegel.de/ausland/iran-die-erklaerungen-von-friedrich-merz-emmanuel-macron-und-keir-starmer-im-wortlaut-a-79a762be-c1ee-481c-8e8b-f075c1bada67

Diese übliche europäische moralische Kurzschlussreaktion – hier von Frankreichs Präsident Macron – ist nicht nur geschichtsvergessen, sie ist geopolitisch fahrlässig. Sie blendet nämlich systematisch aus, dass es sich beim islamistischen Regime in Teheran eben nicht um einen normalen Nationalstaat handelt, der zufällig in einen Konflikt geraten ist, sondern um ein revolutionäres System mit einer jahrzehntelangen Blutspur. Diese findet sich im eigenen Land, im Nahen Osten aber längst auch in Europa. Wer heute den „Iran-Krieg“ kritisiert, ohne die vierzigjährige Gewaltgeschichte der Islamischen Republik mitzudenken, betreibt keine Politik, sondern Realitätsverweigerung. Der Iran arbeitet etwa via massiver finanzieller Unterstützung an der Islamisierung von Europa und sorgt hier für Radikalisierung, Anschläge und islamistische Parallelgesellschaften. Abgesehen davon fallen iranische Drohnen seit 4 Jahren auf ukrainische Wohnhäuser und töten dort unzählige ukrainische und damit europäische Zivilisten.

Europa sollte deshalb eigentlich genau wissen, auf wessen Seite man im laufenden Iran-Krieg stehen sollte. Dieser Krieg wäre aus europäischer Sicht nicht nur nicht zu verurteilen, sondern ganz im Gegenteil sogar massiv zu begrüßen. Viele europäische Eliten spielen aber wohl aus Angst vor muslimischen Wählern und aus falscher „woker“ Zurückhaltung immer noch auf „neutral“ gegenüber dem politischen Islam. Sie implizieren so also, dass Teheran in erster Linie Opfer sei und nicht selbst seit Jahrzehnten Täter und zentraler Aggressor. Seit Jahren kostet die Politik der islamischen Repulik Iran zehntausende unschuldige Menschenleben, man exportiert Terror, den radikalsten Islam und verschlimmert zudem auch noch den Krieg in der Ukraine. In diesem Beitrag wollen wir uns nun jene Argumente ansehen, die Macron und Co offenbar fehlen!

Ein islamisches Regime mit jahrzehntelanger Blutspur

Seit der Revolution von 1979 ist der Iran kein gewöhnlicher Staat, sondern eine ideologisch ziemlich radikal aufgeladene islamistische Theokratie. Die Macht liegt faktisch beim geistlichen Revolutionsführer und den ideologischen Sicherheitsapparaten, allen voran den Revolutionsgarden (IRGC) und den Basij-Milizen. Diese Strukturen sind nicht bloß Verwaltungseinheiten – sie sind religiös islamisch unterfütterte Instrumente systematischer brutaler Repression.

Schon in den frühen 1980er-Jahren wurden tausende politische Gegner in Schnellverfahren hingerichtet. Den historischen Tiefpunkt markierte etwa das Massaker von 1988: Auf Basis einer Fatwa von Ayatollah Khomeini wurden in wenigen Wochen mehrere tausend politische Gefangene exekutiert. Seriöse Schätzungen sprechen von 2.800 bis 5.000 Ermordeten; Exiloppositionelle nennen deutlich höhere Zahlen. Die Leichen verschwanden in anonymen Massengräbern, Familien wurden bedroht, Akten vernichtet. Bis heute fehlt jede echte Aufarbeitung. Diese Gewalt war kein Ausrutscher, sondern Methode. Seit der islamischen Revolution 1979 gibt es staatliche Morde und Massaker an politischen Gegnern. Über die 1990er- und 2000er-Jahre hinweg blieb die Todesstrafe ein zentrales Herrschaftsinstrument der islamischen Republik Iran und ist es bis heute noch. Politische Oppositionelle, ethnische Minderheiten wie Kurden oder Balutschen, religiöse Dissidenten – sie alle wurden zu Zielscheiben eines Systems, das Stabilität mit Angst verwechselt hat. Widerspruch, ein falsch oder nicht getragenes Kopftuch oder ein Konflikt mit der Regierung endete im Iran tausendfach am Galgen oder in Foltergefängnissen.

Die jüngsten Protestwellen 2025–2026 führten dieses Muster fort. Offizielle Stellen nannten rund 3.000 Tote. Menschenrechtsorganisationen dokumentierten mehr als 7.000 namentlich erfasste Opfer, manche Schätzungen reichen bis über 35.000 zivile Tote allein im Januar 2026. Selbst wenn man die niedrigeren Zahlen zugrunde legt: Wir reden von einem Regime, das in wenigen Tagen mehr Menschen tötet als viele Staaten in Kriegen in Jahrzehnten. Und genau dieses Regime wird in europäischen Stellungnahmen nun explizit in die Rolle des Opfers gerückt. Es wird ein Status quo beschworen mit dem Stichwort „Völkerrecht“, der tausendfachen Mord mit sich bringt. Statt „Nie wieder“ ist die Losung der europäischen Eskalationsgegner „Stetig weiter“. Das ist moralisch jedenfalls befremdlich – und strategisch selbstschädigend. Warum – werden wir aus europäischer Sicht nun erörtern.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefällt, abonnieren Sie per Registrierung unseren kostenlosen Newsletter! -> http://eepurl.com/hqc7zb

Terror als Außenpolitik – und die gezielte Islamisierung Europas

Die Islamische Republik exportiert ihre Ideologie aber nicht nur über Predigten und Gesetze im eigenen Land, sondern auch über Waffen, Geld und Milizen. Der Iran gilt seit Jahrzehnten als zentraler staatlicher Sponsor islamistischer Organisationen. Er unterstützt die Hisbollah im Libanon, die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad sowie schiitische Milizen im Irak, in Syrien und im Jemen. Ausbildung, Logistik, Raketen, Drohnen – all das fließt aus Teheran. Milizen wie die Huthis unterbrachen gar zeitweise den Handel europäischer Nationen durch den Suezkanal und fügten der EU damit bewusst einen hohen wirtschaftlichen Schaden zu. Iranische Gelder fließen aber auch en masse an allerlei Islamisten und islamistische Organisationen in Europa.

Dabei geht es also nicht nur um regionale Machtpolitik, sondern auch um langfristige gefährliche islamistische Einflussnahme durch einen Gottesstaat mitten in Europa. Teheran investiert dafür erhebliche finanzielle Mittel in religiöse und kulturelle Strukturen im Ausland – Moscheen, Kulturzentren, Vereine, Stiftungen –, die ideologisch an die iranische Revolution angebunden sind oder von ihr profitieren. Über diese Kanäle werden Narrative verbreitet, Netzwerke aufgebaut und Loyalitäten geschaffen. Parallel dazu finanzieren iranische Stellen und ihnen nahestehende Akteure militante kriminelle Gruppierungen, die in Europa logistische Strukturen nutzen, Geld waschen oder Unterstützer rekrutieren. Juden wurden etwa von kriminellen Agenten im Dienst der Iraner kriminell belästigt und teils mitten in Mitteleuropa überfallen. Es handelt sich hier also nicht nur um abstrakte „Religionsförderung“, sondern um eine strategische Kombination aus Mission, Einflussnahme und Terrorunterstützung. Wer glaubt, diese Aktivitäten hätten keine sicherheitspolitische Relevanz für Wien, Berlin oder Paris, verkennt die systematische Natur dieses islamistischen Vorgehens deutlich.

Allein der Großangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel forderte rund 1.200 israelische Tote, überwiegend Zivilisten. Recherchen zufolge waren iranische Revolutionsgarden in Planung und Ausbildung involviert. Die jüngste Gewalt im Nahen Osten – sei das in Israel, im Jemen, im Libanon, Syrien oder im Irak – wäre ohne iranische Unterstützung zuletzt gar nicht denkbar gewesen. Doch die Wirkung endet, wie erwähnt, nicht an den Grenzen der Region. Europäische Sicherheitsbehörden warnen seit Jahren, dass iranische Strukturen in EU-Staaten genutzt werden – zur Einschüchterung von Exiliranern, zur Vorbereitung von Anschlägen und zur Absicherung logistischer Netzwerke. Europäische Städte dienen hier aufgrund von desaströser Migrationspolitik als Rückzugs- und Rekrutierungsräume. Wer das, wie viele europäische Politiker, ausblendet oder als Randphänomen abtut, der ignoriert eine sicherheitspolitische Realität. Wenn europäische Eliten hier dennoch vor allem auf „Dialog“ und „Deeskalation“ setzen, ohne diese radikal islamistische Infrastruktur konsequent zu zerschlagen, signalisieren sie Kapitulation und Schwäche. Sie senden eine Botschaft: Ihr könnt unsere Offenheit gegen uns instrumentalisieren – wir werden euch trotzdem kleinlaut alles durchgehen lassen.

Teherans Rolle im Ukrainekrieg

Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist die geopolitische Dimension iranischer Politik in Europa unübersehbar. Teheran hat Moskau seit 2022 mit tausenden sogenannten Shahed-Kamikazedrohnen beliefert. Diese iranischen Kampfdrohnen werden inzwischen in Russland in Lizenz produziert, technisch weiterentwickelt und mit größerer Reichweite sowie stärkeren Sprengladungen ausgestattet. Beobachter dokumentieren, dass diese Drohnenangriffe nun seit Jahren einen erheblichen Teil der zivilen Opfer in der Ukraine verursacht haben. In Regionen wie Cherson wurden hunderte Zivilisten durch gezielte Angriffe auf Busse, Autos und Alltagsziele getötet oder verletzt. Diese Form des Terrors aus der Luft wäre ohne iranischen Technologietransfer in diesem Ausmaß kaum möglich gewesen. Die Hände des Iran in der Ukraine sind also ziemlich blutig.

Damit trägt das islamistische Regime in Teheran eine massive militärische Mitverantwortung für tausende getötete und verletzte ukrainische Soldaten und Zivilisten – im größten Angriffskrieg auf europäischem Boden seit 1945. Wer nun als Politiker in Europa die Ukraine in ihrem Krieg unterstützt, der sollte auch gefälligst erkennen, wer hier entschieden hinter Russland auf der gegnerischen Seite steht. Im aktuellen Iran-Krieg geht es deshalb auch darum, einen militärischen Feind Europas aus dem geopolitischen Spiel zu nehmen. Ansonsten macht man sich auch geopolitisch  ziemlich lächerlich. Europas Spitzenpolitik schickt schließlich Milliarden an Kiew, mit denen unter anderem Luftabwehrsysteme gegen iranische Drohnen finanziert werden. Man verkennt also offenbar die Rolle jenes Terror-Staates, der diese Drohnenangriffe jahrelang überhaupt erst möglich machte. Das zeugt also von geopolitisch starker Schizophrenie von Macron, Starmer und Co.

Die Fehlanalyse der europäischen Eliten

Warum aber liegen Europas Eliten trotz dieser bekannten Fakten und der erwiesenen Gegnerschaft des islamistischen Irans zum Westen politisch wieder einmal so daneben? Eine Antwort auf diese Frage ist wohl, dass viele politische Akteure das Wesen des Regimes schlicht verkennen. Teheran ist kein rational kalkulierender Normalstaat, der nur auf Anreize reagiert. Es ist ein radikal ideologisches System angetrieben von einem schiitischen Endzeitkult, welches seine Legitimation aus einer kriegerischen, gefährlichen, revolutionären Mission bezieht – im Inneren wie nach außen.

Des weiteren trennen viele europäische Entscheidungsträger absurderweise  ziemlich künstlich die ausländische Innen- von der Außenpolitik. Sie behandeln Menschenrechtsverletzungen wie Massenmorde an Demonstranten als internes Problem, Terrorunterstützung als regionales Phänomen und Drohnenlieferungen als isolierten Akt. In Wahrheit handelt es sich aber um diverse gefährliche Facetten desselben Machtapparates. Wird Europa  von einem Terroranschlag erschüttert, bei dem der Täter vom Iran radikalisiert worden ist, handelt es sich um einen kriegerischen Akt des Iran. Ähnlich sieht es aus, wenn die Hamas über tausende Israelis mit logistischer Hilfe des Iran ermordet.

Drittens dominiert im Europa der politischen Kleingeister und Hasenfüße die Angst vor Eskalation. Man will es sich im Inneren mit den politisch meist verblendeten Muslimen im Westen – vor allem als linker Politiker – keinesfalls verscherzen. Da kommt dann das „Völkerrecht“ als Ausrede dafür , nichts gegen Islamisten zu tun, gerade recht. Kurzfristige Deeskalation gilt unter europäischen Politikern deshalb leider als höchstes Gut. Eine Politik, die Aggression nicht sanktioniert, sondern beschwichtigt, verlängert jedoch Konflikte. Sie erhöht die Kosten für jene, die sich verteidigen – und senkt die Kosten für jene, die angreifen. Wer also heute als Führungsfigur primär westliche oder israelische Aktionen moralisch anklagt, während er vier Jahrzehnte iranischer Gewaltgeschichte relativiert, verfehlt die strategische Realität. Man kritisiert die Reaktion, nicht die Ursache.

Fazit

Der aktuell laufende Iran-Krieg ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein weiteres Kapitel in der langen Gewaltgeschichte eines Regimes, das seit 1979 systematisch nach innen und außen mit Härte, Terror und ideologischer Unnachgiebigkeit agiert. Zehntausende Tote im eigenen Land, tausende Opfer durch Proxys im Nahen Osten, tausende zivile Opfer in der Ukraine – all das gehört zur Gesamtbilanz. Wer diesen Kontext ausblendet, betreibt moralische Buchhaltung mit Scheuklappen.

Europa steht hier vor einer Bewährungsprobe. Entweder es benennt klar Täter und Opfer und richtet seine Politik an sicherheitspolitischer Nüchternheit aus – inklusive harter Sanktionen, konsequenter Bekämpfung iranischer Einfluss- und Terrorstrukturen sowie klarer Unterstützung jener, die sich gegen Teherans Expansion wehren. Oder es verharrt in jener wohlfeilen Rhetorik, die Täter relativiert, Islamisten und Linksextremen nach dem Mund redet und die so viele Opfer vergisst.

Ein Kontinent, der aus seiner Geschichte gelernt haben will, sollte eines wissen: Beschwichtigung gegenüber aggressiven Ideologien war noch nie eine nachhaltige Strategie. Wer heute den Iran primär als Opfer framed, während er dessen jahrzehntelange Blutspur ignoriert, läuft leider Gefahr, morgen selbst die Konsequenzen dieser Blindheit tragen zu müssen. Genau deshalb ist die Islamisierung Europas auch in vollem Gange.

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann abonnieren Sie jetzt kostenlos unseren Newsletter – und bleiben Sie immer top informiert über neue Artikel, Analysen und Hintergründe! Jetzt registrieren -> http://eepurl.com/hqc7zb

Finanzielles

Liebe Leserinnen und Leser von „Der März“,

Unsere Seite ist ein Ort für kritischen Journalismus, tiefgehende Analysen und gut recherchierte Hintergrundberichte. Wir sind sehr stolz darauf, unabhängig zu arbeiten, denn das macht es uns möglich, Themen und Perspektiven zu behandeln, die in der Mainstream-Medienlandschaft oft untergehen oder anders rezipiert werden. Unsere Arbeit setzt akribische und sehr zeitintensive Recherche voraus und verursacht eben leider auch Kosten. Aus diesem Grunde sind wir auf die finanzielle Unterstützung unserer treuen Leser angewiesen. Nur mit Ihrer Unterstützung kann unser kleines ehrenamtliches Team nämlich auf Dauer bestehen bleiben und die mit der Herausgabe unseres Mediums verbundenen Kosten (Plattformfinanzierung, Lektorat, etc) abdecken. Jede Spende, egal wie klein, trägt dazu bei, unsere Arbeit zu finanzieren und unser Medium als Plattform für unabhängigen Journalismus zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Falls Sie direkt überweisen möchten, ganz ohne Paypal oder Kreditkarte, dann finden Sie hier unsere NEUEN Kontodaten:

Der Maerz e.U.

IBAN: AT68 5100 0831 1309 8000

BIC: EHBBAT2E

Vielen herzlichen Dank für Ihre Treue und Unterstützung !

Das Team von „Der März“

Links & Quellen

https://www.spiegel.de/ausland/iran-die-erklaerungen-von-friedrich-merz-emmanuel-macron-und-keir-starmer-im-wortlaut-a-79a762be-c1ee-481c-8e8b-f075c1bada67