Ausbeutung? Die Kolonialisierung des Westens durch asiatische Klans!

Asiatische Migranten in Europa und den USA sind sehr erfolgreich darin, langsam ganze Wirtschaftszweige aufzurollen und sukzessive zu übernehmen. Sie kaufen Geschäftslokale auf und bieten dann durch die Ausbeutung ihrer Familien und Landsleute günstige Dienstleistungen an, bei denen Einheimische wirtschaftlich nicht mithalten können. In Italien werden etwa immer mehr Geschäfte und sogar italienische Restaurants von Chinesen übernommen. Im Einzelhandel läuft es in Großbritannien und Kanada ähnlich. In den USA wiederum haben die Patels – eine indische Kaste – gleich 80 Prozent aller Motels in den ganzen USA übernommen. Motels sind kleine Straßenhotels, in denen Amerikaner wie Touristen in der Regel eine günstige Unterkunft finden können, wenn sie auf Reisen sind. Damit einher geht aber oft ein Qualitätsverlust, da die neuen Betreiber oft nur danach trachten, soviel Geld wie möglich bei so wenig Investitionen wie möglich einzutreiben.

Europa und den USA droht also wirtschaftlich wie gesellschaftlich ein gewisses asiatisches Schicksal, das man heute in vielen Ländern lokal bereits beobachten kann. In Indien ist die Wirtschaft etwa stark von Kasten dominiert und in Ländern wie Thailand, den Philippinen oder Indonesien dominieren Chinesen die relevanten Bereiche der Wirtschaft. Da wie dort sehen wir ein Phänomen: Eine fremde ethnische Gruppe oder eine religiös abgegrenzte Kaste setzt darauf, sukzessive lukrative Teile der Wirtschaft zu kontrollieren und schaltet in diesem Prozess die Konkurrenz durch einen Preiskampf aus. Sobald der Markt monopolisiert und die Konkurrenz in die Pleite getrieben worden ist, kommen diese Familien und Clans dann in weiteren Wirtschaftsbereichen zu großen Reichtum. Freilich gibt es aber auch Geschäftsübernahmen – wie etwa im demographisch schrumpfenden Italien – wo Chinesen nicht als Konkurrenten, sondern als einzige Nachfolger von Gastrounternehmern auftreten. Es ist somit ein wirtschaftliches wie gesellschaftliches Phänomen mit verschiedenen Aspekten. Das wollen wir uns nun in diesem Artikel anhand einiger wirtschaftlicher Beispiele nun genauer ansehen.

Die Patels in den USA: Motel-Monopol

„Wenn du ein Patel bist, dann lease ein Motel!“

Madras Courier: https://madrascourier.com/insight/how-gujarati-patels-took-over-americas-motels/

Der Aufstieg der Gujarati-Patels in der Motel- und Hotelbranche der USA ist eine durchaus beeindruckende Geschichte von Migration, Familienarbeit und unternehmerischem Eifer: Seit den 1940er-Jahren kauften und betrieben die Patels zunächst heruntergekommene Motels, nutzten familiäre Netzwerke für Hand-Loans und arbeiteten mit extremem Fleiß, um diese kleinen Betriebe zu betreiben und auszubauen. Durch den Einsatz von Familienmitgliedern erzeugten sie eine günstige Kostenstruktur basierend auf massiver Selbstausbeutung. Dann aber verdrängten sie mit ihrer Marktmacht und durch Ausbeutung ihrer Landsleute in immer mehr Regionen zunehmend die amerikanische Konkurrenz. Wo sie Motels nicht kaufen konnten, etablierten sie Kampfpreise, um die Konkurrenz auszuschalten. Heute befinden sich nun bis zu 80–90 % der Motels in US-Städten in den Händen von Angehörigen dieser Community und damit kontrollieren indisch-stämmige Unternehmer einen großen Teil der Motel- und Hotelleriebranche insgesamt. Gleichzeitig wirken viele Motels optisch wie aus der Zeit gefallen, denn bei fehlendem Wettbewerb und einem langen Preiskampf, wurde oft nicht adequat in eine Modernisierung investiert.

Diese vermeintliche Erfolgsgeschichte hat also für die USA auch eine ziemliche Schattenseite: Lokale Unternehmer, die früher diese Motels betrieben haben, zogen sich teils aus einem Markt zurück, der für sie wegen geringer Renditen und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit gegen die Massen an Patel-Motels unattraktiv geworden war. In vielen Kleinstädten übernahmen damit indische Migranten durchaus nicht unaggressiv diese ökonomische Nische! Sie ersetzten damit faktisch jahrzehntelang bestehende lokale Strukturen, ohne dass diese Transformation lange öffentlich breit wahrgenommen wurde. Gleichzeitig hat die enge interne Organisation der Patels bei gleichzeitiger sozialer Isolation gegenüber der breiteren Gemeinde zu Spannungen geführt! Sprachbarrieren, Abschottung und mangelnde Integration haben bei vielen lokalen US-Bürgern den Eindruck verstärkt, dass hier in den USA ein „Parallelmarkt“ entstanden ist – einer, in dem einheimische Akteure in ihrer ökonomischen Teilhabe geschwächt oder gar ganz verdrängt werden. Die Patel gelten in Gujarat – im indischen Kastensystem – als Teil der höchsten Priesterkaste, der Brahmanen, die  von jeher gerne Positionen an der gesellschaftlichen Spitze einnehmen. Was indische Verhältnisse bedeuten, fasst „Der Spiegel“ so zusammen:

Die Patel sind oft sehr wohlhabend, wobei die ehemaligen Landbesitzer heute im Textilgewerbe, in der Chemieindustrie sowie in Im- und Export reüssieren. In den Feldern Medizin, Ingenieurwesen und Verwaltung waren die Patel in Indien bislang unterrepräsentiert. Auch dort wollen sie nun – per Quote – Fuß fassen. Das ist auch deshalb wichtig, weil in Indien die Vetternwirtschaft Grundlage allen Geschäftslebens ist. Ein Patel an entscheidender Stelle ist so von Nutzen für die ganze Gemeinschaft. … Kurze Zeit später brannten 70 Busse, Demonstranten lieferten sich Straßenschlachten mit Sicherheitskräften und Angehörigen niedrigerer Kasten.

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/indien-warum-der-patel-clan-gerne-rueckstaendig-waere-a-1049933.html

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Die Chinesen in Italien, Großbritannien und Kanada

Ich lebe in einer Gemeinde in Ligurien mit 25.000 Einwohnern, also nicht riesig, aber auch nicht klein (und es ist absolut kein Touristenort). In den letzten Jahren ist mir etwas Besonderes aufgefallen: Immer mehr chinesische Staatsbürger kaufen die alteingesessenen Geschäfte des Ortes auf: Bars, Tabakläden, Bekleidungsgeschäfte, Supermärkte, Eisenwarenhandlungen, Eisdielen usw. Sie übernehmen sie, ändern das Schild, den Namen und das Logo und führen den Betrieb mit ausschließlich chinesischem Personal weiter. Es handelt sich nicht um zwei oder drei Einzelfälle, sondern um 15 bis 20 Geschäfte, die allein in den letzten zwei Jahren gekauft wurden.

Quelle: https://www.reddit.com/r/Italia/comments/1ngvoki/il_mio_comune_25000_abitanti_%C3%A8_stato_comprato_dai/

Der italienische Reddit-Nutzer beschreibt hier ein Phänomen, welches sich in vielen Bereichen Italiens, Großbritanniens und auch Kanadas abspielt: Migrantische chinesische Netzwerke kaufen kleine Geschäfte auf und betreiben sie dann proftiabel, aber oft ausschließlich mit chinesischen Personal. Für die Kunden hat das zunächst positive Nebeneffekte: Aufgrund der chinesischen Arbeitsmoral sind diese Geschäfte viel länger geöffnet als die italienischen und die sonntägliche Ruhe etwa ist für Chinesen natürlich kein Thema, wenn es um Geschäfte geht. Auch der deutsche „SPIEGEL“ griff das Phänomen auf und veröffentlichte einen Artikel a la „So retten die Chinesen die Espresso Bars!“ Tenor war, dass die Italiener die langen Arbeitszeiten und mickrigen Erträge scheuen und hier dann Chinesen ins Spiel kommen. Anstatt keine Bar im Ort zu haben, so der SPIEGEL, treten Chinesen als Retter des lokalen Gemeinschaftsgefühls auf:

Doch die Bars in Italien sind vom Aussterben bedroht – immer weniger Italiener wollen sie betreiben. Früher waren die meisten Familienbetriebe. Doch das Geschäft lohnt sich nicht, die Arbeitszeiten sind lang. Die gute Nachricht: Menschen anderer Nationen füllen die Lücke. In vielen Fällen sind das Chinesen. Das Land der Kaffeetrinker wird von Leuten aus dem Land der Teetrinker gerettet.

https://www.spiegel.de/ausland/gute-nachrichten-chinesen-retten-italienische-espresso-bars-startup-bekaempft-hass-im-netz-a-a73c2465-18be-4c6e-b695-5db31ddf6d09

Das Prinzip, nach dem die Chinesen – analog zu den Patels – vorgehen, nennen sie „Guan Xi„. Ein chinesischer Migrant wandert voraus in eine Stadt in Europa ein und sieht sich dann dort nach bestehenden Geschäftsmöglichkeiten um. Statt bei Banken finanzieren sich viele chinesische Kleinunternehmer über informelle Kredite innerhalb ihres sozialen Netzwerks. Dieses Kapital aus dem Kreis von Familie und Freunden dient als Startschuss für den Erwerb lokaler Geschäfte und ermöglicht es, weitere Familienmitglieder in den Betrieb zu integrieren. Die daraus resultierende Verpflichtung zur Rückzahlung sowie die enge familiäre Kooperation gelten als wesentliche Treiber für die enorme Arbeitsleistung und Präsenz dieser Betriebe im italienischen Alltag. In Bozen gibt es beispielsweise nur 633 Chinesen, aber diese besitzen gleich 126 Unternehmen und das sind primär Restaurantbetriebe. Ein weiteres spannendes Phänomen ist, dass die meisten Chinesen im Alter wieder nach China zurückgehen – ergo nehmen sie ihr erarbeitetes Geld in die Heimat mit!

Dönerindustrie in Europa: Schattenbanken mit Gammelfleisch?

Das Hawala-System ermöglicht Geldtransfers, ohne Spuren zu hinterlassen. Es wird häufig in der Schlepperkriminalität und beim Drogenschmuggel eingesetzt. In Wien wurde ein großes Hawala-Büro aufgedeckt, das Zahlungen für hunderte Schlepperfahrten abgewickelt haben soll.

https://wien.orf.at/stories/3309018

Ein weiteres Beispiel für mutmaßliche familiäre Ausbeutung, mutmaßliche Steuerhinterziehung und Geldwäscherei im großen Stil ist wohl auch die türkisch/nahöstlich geprägte Dönerindustrie in Europa. In Österreich wie Deutschland dominieren türkisch-nahöstliche Dönerimbisse bis in die Kleinstädte hinein. Ihre Preise sind relativ günstig und dennoch wirken die meisten Lokale meistens verlassen und ohne großen Kundenstrom. Was man jedenfalls weiß ist, dass die Qualität des dort angebotenen Essens oft unterirdisch ist. Kebab-Spieße sind oft aus billigem Fleisch und werden viel zu lange verkauft, obwohl das Fleisch schon teils verdorben ist. Berichte über Fleisch minderer Qualität oder Verstöße gegen Kühl- und Hygienevorschriften sorgen medial deshalb regelmäßig für Schlagzeilen, wie etwa ein aktuelles Beispiel in der Zeitung „Heute“ zeigt:

Ekel-Alarm bei Test. Kebab-Check: Döner um 8 Euro, „faulig und verdorben“. Die Kebab-Preise sind massiv gestiegen, oft lässt die Qualität aber zu wünschen übrig. Die AK Oberösterreich deckt im Test teils Grausiges auf.

https://www.heute.at/s/kebab-check-doener-um-8-euro-faulig-und-verdorben-120097416

Während normale Lokale ständig streng kontrolliert werden, scheint dies bei vielen Döner-Imbissständen nicht wirklich der Fall zu sein oder zumindest scheinen die Konsequenzen für die Betreiber nicht zu stimmen, denn ansonsten würde es nicht jedes Jahr Skandale wie diese geben:

Wiener Döner-Skandal: Die Spur des Fleisches. Im Jänner entdecken Lebensmittelinspekteure in einer illegalen Fleischerei in Wien verdorbenes Fleisch, das größtenteils an Dönerläden weiterverkauft wurde.

https://www.profil.at/oesterreich/wiener-doener-skandal-die-spur-des-fleisches-favoriten-reumannplatz-kebap-stadt-wien/403007667

Ermittlungsbehörden rücken die migrantisch nahöstlich geprägte Gastronomie in Mitteleuropa zunehmend wegen struktureller Unregelmäßigkeiten in den Fokus. Auffällige Diskrepanzen zwischen geringer Kundenfrequenz und dem dauerhaften Fortbestehen vieler Betriebe werfen Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit auf. Neben prekären Arbeitsverhältnissen und Buchführungsmängeln stehen Vorwürfe von Scheingeschäften im Raum. Ein Prozess am Wiener Straflandesgericht im Sommer 2025 illustriert die Dimension an einem Beispiel: Unter dem Titel „Geheime Bank im Kebab-Stand“ berichtete die ZIB über Imbissbetriebe, die als Schattenbanken für das informelle islamische Havala-System fungierten. Dabei werden Gelder an staatlichen Kontrollen vorbei weltweit transferiert – oft zur Finanzierung von Schlepperei, illegalen Aktivitäten, oder weiteren Geschäftsübernahmen. Das Bundeskriminalamt warnt daher verstärkt vor der Nutzung bargeldintensiver Betriebe zur Verschleierung illegaler Geldströme.

Die libanesischen Händler in Afrika

Kokain, Diamanten, Geldwäsche: Der israelische Geheimdienst Mossad und die libanesische schiitische Terrorgruppe Hisbollah haben den Kontinent zu ihrem verdeckten Schlachtfeld gemacht – verstrickt in einen Konflikt, der sich seit Jahren unbemerkt im Hintergrund zuspitzt. Von Douala bis Abidjan, über Bangui und Libreville.

https://www.theafricareport.com/379707/israel-hezbollah-cocaine-diamonds-money-laundering-africas-hidden-war

In Afrika, wie auch in vielen Teilen Südamerikas, haben sich seit Jahrzehnten erfolgreich libanesische Händlernetzwerke etabliert, die in Afrika etwa teilweise den lukrativen Handel mit Diamanten und Drogen, aber auch Teile der legalen Wirtschaft kontrollieren. Man kann in diesen Ländern deshalb seit Jahrzehnten beobachten, was passiert, wenn man diese Strukturen wachsen lässt. In Ländern wie Senegal, Elfenbeinküste, Nigeria und Sierra Leone sind libanesische Familien seit dem späten 19. Jahrhundert präsent. Ursprünglich als Zwischenhändler für koloniale Mächte gekommen, kontrollieren sie heute signifikante Teile der lokalen Wertschöpfungsketten. Sie dominieren den Import-Export-Sektor, den Textilhandel, die Bauwirtschaft und zunehmend die verarbeitende Industrie. In Sierra Leone und Liberia waren libanesische Netzwerke historisch tief in den Diamantenhandel verwickelt. Erfolg basiert auf extrem engen Familienstrukturen. Kapital wird innerhalb der Gemeinschaft geliehen (ähnlich dem chinesischen Guanxi), und Informationen über Marktpreise in Europa oder Asien werden in Echtzeit zwischen den Cousins in Lagos, Abidjan und Beirut geteilt.

Im Gegensatz zu Afrika, wo Libanesen oft eine wirtschaftliche Mittlerrolle zwischen Eliten und Bevölkerung einnehmen, sind sie in Südamerika (besonders in Brasilien, Kolumbien und Mexiko) sogar bis in die höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreise aufgestiegen. Der reichste „Latino“ Carlos Slim ist etwa libanensischer Herkunft. Das Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay (Ciudad del Este) gilt als globaler Knotenpunkt libanesischer Handelsnetzwerke. Hier fließen Milliarden durch den Handel mit Elektronik und Textilien. Geheimdienste beobachten diese Region seit Jahrzehnten kritisch, da vermutet wird, dass Teile der dort erwirtschafteten Gewinne über informelle Kanäle zur Finanzierung der Hisbollah im Libanon beitragen. Ähnlich ist es in Afrika. Weil illegales Geld aus dem Diamanten- und Drogenhandel auch an die islamistische Hisbollah und deren Krieg gegen Israel fließt, kämpft der israelische Geheimdienst Mossad aus Eigeninteresse in einem Schattenkrieg gegen diese islamistischen Netzwerke.

Fazit

Der Befund dieses Textes führt zu einer unbequemen, aber zentralen Frage: Was geschieht mit offenen Gesellschaften, wenn Migration nicht integrierend wirkt, sondern sich in abgeschotteten Clan-, Kasten- oder Familienökonomien organisiert? Die wiederkehrenden Muster – interne Finanzierung, familiäre Selbstausbeutung, aggressive Preisunterbietung, geringe Transparenz, Qualitätsverfall und Kapitalabfluss – sprechen weniger für fairen Wettbewerb als für strukturelle Verschiebungen, die Einheimische systematisch verdrängen. Wo solche Netzwerke ganze Marktsegmente dominieren, entstehen faktische Parallelökonomien: sozial isoliert, wirtschaftlich hochkonzentriert und rechtlich oft im Graubereich. Das untergräbt Vertrauen, schwächt lokale Unternehmer und höhlt jene Regeln aus, auf denen westliche Marktwirtschaften beruhen. Ein solcher Wettbewerb würde – wäre er zwischen Staaten organisiert – von der WTO kaum anders als „unfair“ eingestuft. Wer familiäre oder ethnische Netzwerke systematisch ausbeutet und informell beschäftigt, kann zwangsläufig Dienste billiger anbieten als regulär wirtschaftende Betriebe.

Der individualistisch geprägte Westen ist auf großflächig organisierte, kollektiv agierende Migrantennetzwerke aus Asien strukturell schlecht vorbereitet. Chinesische Netzwerke, Patel-Gemeinschaften oder libanesische Familien profitieren von informellen Krediten, extremen Arbeitszeiten innerhalb der Familie und jahrzehntelang erprobten Binnenstrukturen – und können sich so rasch etablieren, während bestehende europäische und amerikanische Betriebe verdrängt werden. Dabei entsteht keine Integration, sondern eine schleichende wirtschaftliche Kolonialisierung: eine abgeschottete Händlerelite, faktisch eine neue „Kaste“, die Kaufkraft abschöpft, Servicequalität senkt und Gewinne abzieht. Das Problem ist nicht Migration an sich, sondern ihre Form: Wenn Integration durch Abschottung ersetzt und Wettbewerb durch clanbasierte Kostenunterbietung verzerrt wird, kippt der Nutzen in ein gesellschaftliches Risiko. Der Westen läuft Gefahr, informelle Kastensysteme zu importieren, in denen ethnische Netzwerke dauerhaft Macht bündeln, Qualität senken und Gewinne abziehen. Einheimische werden dann von fairen Geschäfts- und Berufschancen ausgeschlossen – wie es in Indien oder dem Libanon längst der Fall ist.

Die angemessene Antwort darauf wäre keine Pauschalverurteilung, sondern konsequente Durchsetzung liberaler Regeln: gleiche Standards für alle, wirksame Kontrollen, Abschottung vor Migration, Transparenzpflichten sowie strikte Anwendung von Arbeits-, Steuer-, Hygiene- und Kartellrecht. In den USA werben die wenigen verbliebenen Nicht-Patel-Motels offen mit dem Hinweis „American Owned“, um Servicequalität und lokale Verankerung zu signalisieren. Ohne diese Leitplanken droht die schrittweise Übernahme zentraler Wirtschaftsbereiche durch Strukturen, die weder integrieren noch fair konkurrieren – mit Steuerausfällen für den Staat, schlechterem Service für Konsumenten und dem Verlust wirtschaftlicher Chancen für Einheimische. Die US-Erfahrungen zeigen, wie schnell extrem kleine Gruppen ganze Branchen dominieren können; ein solches ethnisch konzentriertes Marktgefüge kann aber nicht im Interesse offener, leistungsbasierter Gesellschaften liegen. Die Frage ist daher nicht, ob Preise niedrig bleiben, sondern welchen Preis eine Gesellschaft insgesamt zu zahlen bereit ist. Gerade Länder wie Österreich, deren Tourismus Milliardenumsätze generiert und hunderttausende Existenzen sichert, können sich strukturelle Verdrängung nicht leisten. Es ist daher nicht nur legitim, sondern sogar notwendig, diese Entwicklung kritisch zu hinterfragen, bevor sie unumkehrbar wird.

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https://www.heute.at/s/kebab-check-doener-um-8-euro-faulig-und-verdorben-120097416

https://www.profil.at/oesterreich/wiener-doener-skandal-die-spur-des-fleisches-favoriten-reumannplatz-kebap-stadt-wien/403007667

https://www.theafricareport.com/379707/israel-hezbollah-cocaine-diamonds-money-laundering-africas-hidden-war

https://www.spiegel.de/ausland/gute-nachrichten-chinesen-retten-italienische-espresso-bars-startup-bekaempft-hass-im-netz-a-a73c2465-18be-4c6e-b695-5db31ddf6d09

https://salto.bz/de/article/25092014/die-chinesische-community-bozen

https://wien.orf.at/stories/3309018

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/indien-warum-der-patel-clan-gerne-rueckstaendig-waere-a-1049933.html