
Wien, im Mai 2026. Der Eurovision Song Contest gastiert wieder in der Stadt, die zweimal den Ansturm osmanischer Heere aufhielt – 1529 und 1683. Und nun, gut drei Jahrhunderte später, findet in dieser Stadt mit dem Eurovision Songcontest ein Spektakel statt, das sich seit Jahrzehnten als unpolitisches Entertainmentfestival der Völkerverständigung verkauft. In Wahrheit wird der Songcontest aber immer dann hoch politisch, wenn es darum geht, an wessen Schmerz erinnert werden darf und wessen eben nicht. Israel sollte etwa wegen dem Gaza-Krieg ausgeschlossen werden und weil das nicht erfolgte boykottieren Spanien, Island, Slowenien, Niederlande und Irland den Bewerb. Jamala durfte die russische Deporation der Krimtartaren besingen, Armenien und Griechenland den Genozid an ihren Völkern nur indirekt. Der Song Contest trägt also seit Jahrzehnten Botschaften in sich, die das kollektive Gedächtnis Europas berühren. Manche Botschaften werden vom politisch korrekte Zeitgeist des ESC, wie auch unter politischem Druck aber regelmäßig gerne gecancelt..
Auch beim Eurovision Songcontest in Wien 2026 haben wir wieder mehrere politische Lieder. Kroatien singt mit LELEK ein dunkles, archaisches Stück namens „Andromeda“, das auf die Unterdrückung katholischer Frauen in Bosnien und Herzegowina während der osmanischen Herrschaft verweist. Da ist plötzlich nicht mehr nur Pop, sondern es geht um kroatische Mütter, Töchter, islamische Sklaverei, Blut, Narben, Identität und islamistische Zwangskonvertierung. Genau jene kritischen Begriffe, die im linken europäischen Kulturbetrieb nur dann willkommen sind, wenn sie selbstkritisch gegen den Westen selbst gerichtet werden. Sobald aber islamisch-osmanische Unterdrückung, Zwangskonversion, Versklavung und christliche Widerstandszeichen aufscheinen, wird es vielen Progressiven unangenehm. Lelek bekam deshalb prompt Kritik. Daran merkt man schön: Europa liebt Erinnerungskultur – aber nur solange sie nicht an die Opfer erinnert, die nicht in das linksliberale Weltbild passen.
„Unsere Mütter haben keine Sklavinnen geboren.“
LELEK, „Andromeda“
Der ORF registrierte beim kroatischen Auftritt etwa einen radikalen Stimmungswechsel: Nach Party, Techno und Lasershow kam „düstere Ethno-Performance“. Wer diesem Lied genau lauscht, der versteht und lernt mehr über die Geschichte von 500 Jahren Islam in Europa als in manchem Schulunterricht. Nicht weil der Songcontest ein Vehikel der Islamkritik wäre – das wäre eine grobe Vereinfachung. Sondern weil die Völker Europas, die diesen Kontakt mit dem expandierenden Islam über Jahrhunderte am eigenen Leib gespürt haben, ihn bis heute in ihrer Musik, ihrer Seele, ihrer kollektiven Erinnerung tragen. Der ESC ist hier ein Spiegel. Und wer ehrlich in diesen Spiegel schaut, sieht ein Europa, das vielfach seine eigene Geschichte vergessen hat – und dafür nun einen hohen Preis zahlt. Wir werden in diesem Beitrag nun europäische Geschichte erzählen – und das ausgerechnet anhand von Eurovisions-Songs.
1976 & 2025: Griechenland klagt – und Europa schaut weg
Im Jahr 1976 tritt Griechenland beim Eurovision Song Contest mit Mariza Koch an, ihre Ballade „Panagia mou, Panagia mou“ – „Meine Heilige Jungfrau, meine Heilige Jungfrau“ – ist ein Klageruf. Zwei Jahre zuvor, im Sommer 1974, hatte die türkische Armee den Norden Zyperns besetzt, rund 160.000 griechischstämmige Zyprioten wurden in die Flucht getrieben. Dörfer, Kirchen, Häuser wurden zerstört – innerhalb weniger Wochen war eine Welt ausgelöscht worden, die dort seit der Antike existiert hatte. Mariza Koch sang beim Eurovision Songcontest aber nicht über abstrakte Geopolitik. Sie sang über Menschen. Über griechische Familien, die über Nacht alles verloren. Über ein Trauma, das auf der Mittelmeerinsel bis heute nicht überwunden ist, weil der besetzte Norden Zyperns bis zur Stunde unter türkischer Kontrolle steht. Griechenland landete damit auf Platz 13, aber die eigentliche Botschaft war nicht für die Punktetafel bestimmt. Sie war an Europa gerichtet: Seht hin – In Zypern wurden Menschen vertrieben. Dort wurde eine Insel zerrissen und ein christlich geprägter Teil Europas bezahlt einen schrecklichen Preis für türkische Gewalt.
Klavdia Papadopoulou, pontosgriechischer Herkunft, trat beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel mit dem Lied „Asteromáta“ – zu Deutsch „Sternenäugige“ – für Griechenland an. Auch dieses Lied ist eine Hommage an Vertreibung, Überleben und das Trauma entwurzelter Menschen! Wieder geht es um Christen als Opfer und Muslime als Täter, denn es ist inspiriert vom Genozid und der Vertreibung der pontischen Griechen, einem Teil von Klavdias Familiengeschichte. Die pontischen Griechen sind jenes uralte Volk, das seit dem achten Jahrhundert vor Christus die Schwarzmeerküste besiedelt hatte und zwischen 1914 und 1923 durch systematische Massaker, Todesmärsche und Deportationen des Osmanischen Reiches und der türkischen Republik nahezu ausgelöscht wurde. Das ist ein Verbrechen, das Griechenland 1994 als Genozid anerkannt hat und welches ausgerechnet die Täternation Türkei bis heute bestreitet.
Der türkische Staatssender TRT, ein Mitglied der EBU, prüfte dann durchsichtig das Lied auf mögliche Bezüge zum Pontischen Genozid und drohte mit einer offiziellen Beschwerde bei der Europäischen Rundfunkunion. Das Ergebnis war das vertraute politisch korrekte ESC-Muster: Die Eurovision-Verantwortlichen wiesen Klavdia an, öffentlich keine Bezüge zum pontischen Genozid herzustellen – aus Sorge vor negativen Reaktionen aus der Türkei. Kurioserweise nimmt die Türkei aber seit Jahren aufgrund kultureller Differenzen nicht mehr am ESC teil – Transsexuelle will man dort nicht im Fernsehen sehen. Es war also ein Protest aus der Zuschauerkabine. Klavdia fügte sich aber letztlich der EBU um ihren Auftritt nicht zu gefährden, zumindest offiziell. Die Zuseher wussten Lied und die „verbotene“ Message aber dann immerhin zu schätzen! Der sechste Platz, den sie in Basel erreichte, war Griechenlands bestes ESC-Ergebnis seit mehr als einem Jahrzehnt.
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2026: Kroatiens LELEK lehrt uns die Unterdrückung der Balkan-Christen
Und dann kommen wir nach Wien ins Jahr 2026, und in Wien hören wir LELEK. Die kroatische Gruppe tritt mit dem Song „Andromeda“ an – und wer die Entstehungsgeschichte, die kulturellen Wurzeln und den Liedtext kennt, versteht sofort: Hier wird wieder Geschichte erzählt, die in der politisch korrekten europäischen Öffentlichkeit aus unverständlichen Gründen als Tabu gilt. Der Text spricht von Töchtern in Angst, von Müttern, die keine Sklaven gebären wollen, von Narben und Blut und Unterdrückung. Es ist ein Verweis auf die 500 Jahre osmanischer Herrschaft in Bosnien und Herzegowina. Es erinnert an die kroatisch-katholischen Frauen, die sich und ihren Töchtern als Identitätszeichen Tattoos unter die Gesichtshaut stachen – um im Falle einer Entführung durch osmanische Soldaten, Beamte oder lokale Muslime gleich als Christinnen erkannt zu werden. Dermaßen gebrandmarkt stiegen ihre Chancen eben nicht in einen Harem, die Sklaverei oder eine Zwangsheirat verschleppt zu werden.
Die Osmanen regierten weite Teile des Balkans über 400 Jahre. In dieser Zeit fanden unzählige Zwangskonversionen statt, etwa Devşirme-Aushebungen, bei denen christliche Knaben ihren Familien geraubt und zu Soldaten des Sultans erzogen wurden. Generell war es eine unfaire, systematische Unterdrückung und Ausbeutung der christlichen Bevölkerung, die zwischen Steuer, Demütigung und Vernichtungsdrohung pendelte. Diese Geschichte ist real und nicht einmal allzu lange her, denn Bosnien wurde erst 1878 von Österreich annektiert und damit von der türkischen Fremdherrschaft befreit. Die Geschichte ist desweiteren in Urkunden, osmanischen Archiven, Kirchenregistern natürlich dokumentiert. Die beim Songcontest gezeigten kroatischen Frauentattoos – Sicanje – sind also ein historisch belegter Schutzritus. LELEK singt davon. Und prompt kommt die Kritik: „Kreuzzugsrhetorik“, heißt es bei manchen verblendeten Kommentatoren, Islamisten sprechen von „Muslimfeindlichkeit.“ So nennt man es, wenn Nachfahren von Opfern ihr Leid besingen.
2015: Armenien und der Genozid, den niemand nennen darf
Im Jahr 2015 jährt sich der Armenische Genozid zum hundertsten Mal. In Jerewan marschieren Staatschefs auf, westliche Politiker ringen mit dem Begriff. Die Türkei, damals wie heute (!) EU-Beitrittskandidat, übt massiven Druck aus, das Wort „Genozid“ zu vermeiden. Osmanische Behörden haben 1,5 Millionen Armenier bewusst in den Tod getrieben und eine Pogromstimmung geschaffen, in der sie von ihren muslimischen Nachbarn ermordet wurden. Verantwortung will dafür niemand übernehmen und einen Genozid will die Türkei partout nicht erkennen. Der Eurovision Song Contest wurde immerhin dann zum Schauplatz eines der bemerkenswertesten Auftritte seiner Geschichte. Armenien schickt die Gruppe „Genealogy“ auf die Bühne – fünf Nachfahren armenischer Überlebender, die aus aller Welt angereist sind. Ihr Lied hieß ursprünglich „Don’t Deny“ – eine unmissverständliche Botschaft an Ankara. Die Aufforderung lautete, den systematischen Mord an rund 1,5 Millionen Armenierinnen und Armeniern zwischen 1915 und 1923 endlich anzuerkennen.
Aber wieder funktionierte der islamistische Druck aus der Türkei. Der Titel wurde einmal mehr geändert, das Lied hieß nun „Face the Shadow“. Aus der direkten Anklage wird eine poetischere Umschreibung. Aus „Leugne es nicht“ wird „Stell dich dem Schatten“. Die Botschaft ist noch da, aber sie ist gedämpft. Abgeschliffen. Eurovision-kompatibel gemacht. Man stelle sich nur einen Moment vor Deutschland und Österreich würden derartig handeln: Der erste Genozid des 20. Jahrhunderts, geplant und durchgeführt von einer Regierung, die sich auf islamische Überlegenheit und nationalistischen Furor gleichermaßen berief, wird kaschiert. Die osmanischen Deportationsbefehle ergingen im Namen einer islamistischen Ideologie, in der das Christentum der Armenier als Fremdkörper im anatolischen Körper galt. Bis heute erkennt die Türkei den Genozid nicht an. Bis heute verhindert diese Weigerung eine ernsthafte Aufarbeitung. Und der Eurovision Songcontest, der sich dem Dialog verschrieben hat, durfte nicht einmal den Originaltitel singen lassen.
2024: Israel, Hamas und das Lied des 7. Oktober
ESC 2024 in Malmö: Eden Golan tritt für Israel an. Ihr Lied heißt ursprünglich „October Rain“ – eine kaum verhüllte Anspielung auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Bei dem größten Massaker an Juden seit dem 2. Weltkrieg wurden unter anderem bei einem Musikfestival (sic!) mehr als 1.200 Menschen ermordet und 250 als Geiseln verschleppt, darunter Frauen, Kinder und Greise. Der Angriff gilt deshalb als das schlimmste Massaker an Juden seit dem Holocaust. Der ESC-Ausrichter, die European Broadcasting Union, verlangt aber erneut Änderungen. Der Titel wurde zu „Hurricane“. Der Text wurde entschärft. Ein Lied über ein frisches, blutiges Trauma musste so formuliert sein, dass es niemandem in Europa zu nahe tritt. Gleichzeitig wurden aber auch dutzende Europäer von der Hamas ermordet und politisch indoktrinierte Menschen demonstrieren hierzulande aus Unwissen und Ignoranz mit Islamisten gegen Israel. Das es bei der EBU aber auch anders geht, wenn die Religion eine andere ist, demonstriert das Siegerlied von Jamala 1944:
When strangers are coming…
They come to your house,
They kill you all
and say,
We’re not guilty
not guilty.https://www.eurovision.de/teilnehmer/Songtext-Jamala-1944,lyrics192.html
Man stelle sich 2026 vor, ein ukrainisches Lied über Butscha hätte seinen Text ändern müssen. Jamala durfte die Massendeportation an den muslimischen Krimtartaren breit besingen. Armenien und Israel mussten dagegen bei den islamistischen Massakern an ihren Völkern Text und Titel ändern. Die Empörungshierarchie ist hier also wieder einmal eindeutig. Ukrainische Schmerzen dürfen benannt werden – weil Russland der Täter war. Armenischer Schmerz darf, mit Abstrichen, angedeutet werden. Jüdischer Schmerz muss textlich dagegen ganz neutralisiert werden. Diese selektive Einordnung der EBU passte also ziemlich offenkundig nicht in das Festival der Völkerverständigung. Stattdessen wurde Eden Golan in Malmö von Linken und Islamisten ausgepfiffen. Europa, das sich so gern als Hort der Menschenrechte inszeniert, zeigte auf erschreckende Art und Weise, wen es nicht für schützenswert hält.
2005: Alf Poier, der letzte Ritter – und ein Lied, das er beim ESC nicht singen durfte
Österreich, 2005. Ein steirischer Kabarettist mit dem Charme eines eigenwilligen Dorfphilosophen tritt bei der ORF-Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest an. Sein Lied heißt „Good Old Europe Is Dying“. Alf Poier, der mit seinem skurrilen Auftritt 2003 in Riga den sechsten Platz für Österreich geholt hatte – das beste Ergebnis seit Jahren –, stellt sich diesmal als „letzter Ritter“ auf die Bühne, mit Fahne und Gewehr. Das Lied betrauert den Untergang des christlichen Abendlandes. Und dann kommt die Zeile, die alles ins Rollen bringt: „… und weil sich Mohammed so gut vermehrte, singt schon bald in Rom der Muezzin.„
Der Aufschrei folgt umgehend. FM4-Moderator Martin Blumenau bezeichnet Poier als „Idioten“, der Österreich in eine „Hetz-Debatte“ hineinziehe. Die übliche linke Empörungsmaschinerie läuft an. Poier zieht die Textpassage zurück, hält sich während der Aufführung dann demonstrativ den Mund zu, wenn die Stelle kommt. Das Lied gewinnt trotzdem die österreichische Publikumsabstimmung – mit 106.000 Stimmen gegen 60.000 für die „Global Kryner“. Aber der ORF änderte schon vorab taktisch das Wertungssystem, um Poier einen Sieg zu erschweren. Nun wurde nämlich jedes Bundesland bei Anrufen gleich gewichtet und alle SMS wurden nicht absolut, sondern als „zehntes“ Bundesland gewertet. Ein Sieg bei den Anrufen in Wien zählte also gleich viel wie einer im Burgenland. Im ORF vertraute man wohlwissend darauf, dass in 5 Bundesländern die Volksmusik der „Global Kryner“ vor Poier liegen würde. Damit verhinderte man 2005 ein kritisches wie bezeichnendes Lied, dessen Text auch das Europa des Jahres 2026 exzellent beschreiben würde:
Ich sitze ganz allein am Atlantik
schau den Flugzeugrtägern hinterher
in meiner Linken halt ich eine Fahne
und in meiner Rechten ein Gewehr
ich bin der letzte Ritter
gebt mir ein Schwert in die Hand
ich spiele so gern mit der Zither
das Requiem fürs Abendland
es zogen einst die Christen mit dem Schwerte
es fielen einst die Bomben auf Berlin
und weil sich Mohammed so schnell vermehrte
singt schon bald in Rom der Muezzin
Good old Europe is dying
Good old Europe is dead.
Auf Vorwürfe der Islamfeindlichkeit reagierte Alf Poier in der „Kleinen Zeitung“ damals so: Sein Lied sei „nichts weiter als eine Bestandsaufnahme einer gegebenen Situation“. Er sei „grundsätzlich ein leerer Spiegel. Was die Leute interpretieren, sollen sie in ihrem Namen tun. Das alte Europa muss sterben, damit das neue besser wachsen kann.„
Fazit
Was verbindet nun all diese Eurovision-Lieder? Sie alle berühren, direkt oder indirekt, das Thema islamisch motivierter Gewalt gegen Christen und Juden. Der Eurovision Songcontest hat aber eine merkwürdige Policy: Man darf nur dann gegen Krieg und Massaker ansingen, solange der Täter moralisch eindeutig im westlichen Konsens verortet ist. Man darf gegen „Hass“ und religiöse Unterdrückung und Terror singen, solange niemand genau fragt, wer hasst und warum. Sobald es um Verbrechen geht, die im Namen des Islam, des Dschihad, der Scharia oder unter islamisch legitimierten Herrschaftsordnungen wie etwa jener der Türkei begangen wurden, beginnt ein großes Räuspern. Dann werden aus Tätern „Kontexte“, aus Opfern „Kontroversen“ und aus Erinnerung „politische Instrumentalisierung“. Der Eurovision Song Contest ist unfreiwillig ein Seismograph politisch korrekter europäischer Erinnerungskultur. Und diese Erinnerungskultur hat ein gravierendes Schieflage-Problem: Sie erlaubt die vokale Aufarbeitung bestimmter historischer Verbrechen und zieht bei anderen die Notbremse.
Wer über Christenverfolgung, über osmanische Gräuel, über islamistischen Terror spricht, ist beim ESC eher unerwünscht. Das Osmanische Reich aber, das über Jahrhunderte Teile Europas unterwarf, versklavte, zwangsbekehrte und ausblutete, ist aus dem kollektiven Schuldgedächtnis Westeuropas weitgehend getilgt. Genau deshalb ist es wichtig daran zu erinnern. Die katholischen Frauentattoos in Bosnien und Herzegowina, auf die „Andromeda“ 2026 verweist, stehen für eine Welt, in der europäische christliche Symbolik nicht Lifestyle war, sondern Überlebensversicherung. Ein tätowiertes Kreuz auf der Haut war kein Accessoire aus dem Festivalshop, sondern ein Zeichen gegen islamische Vereinnahmung, Verschleppung, und Zwangsverheiratung. Es war das Gegenteil jener „Diversität“, die heute von Brüsseler Podien herab gepredigt wird. Es war die kroatisch-bosnische Botschaft an die osmanischen islamischen Unterdrücker: Wir gehören nicht euch. Unsere Töchter gehören nicht euch. Unsere Seelen gehören nicht euch. Das ist der Stoff, aus dem europäische Kultur tatsächlich gemacht ist: Aus Widerstand gegen den politischen Islam. Sogar der Name „Europäer“ selbst kommt übrigens genau aus diesem Kontext:
Die Bezeichnung „Europäer“ (europenses) tauchte erstmals in der Mozarabischen Chronik von 754 auf und beschreibt dort wie die vereinigten christlichen Soldaten aller Stämme Europas (europenses) unter Karl Martell die muslimischen Eroberer abwehrten!
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Links & Quellen
Alf Poier: https://www.youtube.com/watch?v=V9BNcThF-ko&t=341s