
Auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz hielt der US-Außenminister Marco Rubio eine vielbeachtete Rede, in der er – zum europäischen Glück und garniert mit viel Applaus – die transatlantische Partnerschaft beschwor! Dabei blieb es aber nicht, denn er warnte gleichzeitig Europa auch eindringlich vor den Folgen seiner politischen Grundentscheidungen — allen voran aufgrund der Massenmigration und den Folgen seiner naiven liberalen, offenen Politik. Es war als politischer Beobachter dabei sehr interessant zu beobachten, wie viele europäische Politiker und Analysten immer noch nicht erkennen und eingestehen wollen, dass in Europa in letzter Zeit vor allem demographisch fast alles falsch läuft. Selbst die liberale ehemalige US-Außenminister Hillary Clinton, sprach in München aus, was linke und liberale Politiker in Europa heute immer noch nicht wagen, offen auszusprechen:
Es muss eine legitime Debatte über Migration geben. Diese ging zu weit, sie war disruptiv, destabilisierend und sie muss human gelöst werden!
Hillary Clinton (US-Außenministerin 2008-2012); Quelle: https://nypost.com/2026/02/14/us-news/hillary-clinton-says-migration-went-too-far-and-needs-to-be-fixed-in-a-humane-way-at-munich-security-conference
Während also nun die Amerikaner den Europäern seit der Trump Administration auch überparteilich (siehe Clinton) deutliche Warnungen ausrichten a la: „Ihr verliert durch die Massenmigration eure Kultur und werdet irgendwann nicht mehr Herr im eigenen Haus sei“ , versuchen die angesprochenen Eliten der Europäer, das vielfach als von außen hereingetragenen Kulturkampf abzutun. Schlimmer noch, viele verfallen als Replik in linke und linksextreme Argumente und kritisieren ihrerseits die Abschiebeoffensive von ICE in den USA, freilich ohne einzuräumen, dass hier amerikanisches Recht gegen illegale, vielfach kriminelle Migranten durchgesetzt wird und ohne zu erkennen, dass Europa auch selbst millionenfache Abschiebungen dringend bräuchte. Im moralisch vermeintlich korrekten Europa explodiert die Kriminalität illegaler Migranten und Abschiebungen von Illegalen, ausländischen Kriminellen und Islamisten scheitern viel zu oft oder finden gleich gar nicht statt.
Es macht also durchaus Sinn, dem amerikanischen Außenminister Marco Rubio in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz genau zuzuhören. Rubio hat im Trump-Team politisch wohl die meiste Erfahrung und er kann – offenbar anders als die europäsche Mainstreampolitik – demographische Statistiken lesen und interpretieren. Ein Beispiel für den „woken“ Niedergang Europas ist es, dass amerikanische Politiker wie Donald Trump den demographischen Niedergang der weißen europäischen Zivilisation etwa in den Städten Paris und London aufs Tapet und in die Debatte bringen. Europas Politik ist viel zu sehr in einem links-rechts-Streit mit liberalen Eliten gefangen, um offenbar politisch seriös zu erfassen, was es bedeutet, wenn Einheimische weder in Paris noch London eine Mehrheit der Bevölkerung mehr stellen.

Das Ende der naiven Dogmatik der linken Globalisten
„Die berüchtigte Mauer, die dieses Land in zwei Teile gespalten hatte, fiel – und mit ihr ein böses Imperium – und Ost und West wurden wieder eins. Doch die Euphorie dieses Triumphs führte uns zu einer gefährlichen Illusion: dass wir das „Ende der Geschichte“ erreicht hätten; dass nun jede Nation eine liberale Demokratie werden würde; dass durch Handel und Wirtschaft geknüpfte Bande die Nation ersetzen würden; dass eine regelbasierte Weltordnung – ein überstrapazierter Begriff – das nationale Interesse ablösen würde; dass wir in einer Welt ohne Grenzen leben würden, in der jeder ein Weltbürger sei. Das war eine törichte Vorstellung, die sowohl die menschliche Natur als auch die Lehren aus über 5000 Jahren aufgezeichneter Menschheitsgeschichte ignorierte. Und sie ist uns teuer zu stehen gekommen.“
Marco Rubio, zitiert nach https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/lesen-sie-die-rede-von-marco-rubio-auf-der-muenchner-sicherheitskonferenz-6990265a0abe5c8b74ecf59e
Rubios Rhetorik war präzise und dennoch von einer existenziellen Schwere. Er zeichnete in seiner Rede das Bild einer „westlichen Zivilisation“, die ihre eigenen Wurzeln vergessen hat. „Wir sind Kinder Europas“, betonte Rubio zwar, stellte aber sofort klar, dass die USA nicht bereit sind, gemeinsam mit den europäischen „Eltern“ in den Abgrund zu springen. Die Warnung vor dem „zivilisatorischen Auslöschen“ (civilizational erasure) war das Leitmotiv seiner Ausführungen. Er warf den europäischen Regierungen vor, durch eine Politik der „unkontrollierten Massenmigration“ den sozialen Zusammenhalt und das kulturelle Erbe des Kontinents zu opfern. Eine Welt ohne Grenzen und voller Weltbürger sei eine „törichte Vorstellung“, welche die menschliche Natur wie die Lehren aus 5000 Jahren menschlicher Geschichte ignoriere.
Rubio stellte also unmissverständlich klar, dass die USA Europa nicht nur als militärischen Verbündeten, sondern als kulturellen und zivilisatorischen Partner begreifen. Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass die Europäische Union aus Sicht Washingtons vor existentiellen Herausforderungen steht — und das nicht primär durch äußere Feinde, sondern durch selbst herbeigeführte gesellschaftliche Entwicklungen. Marco Rubio führt offen aus, was durch einen verblendeten linksliberalen naiven Geist und eine dadurch inspirierte Politik und Gesetzesinterpretation in Europa wie auch den USA schief gelaufen ist:
Im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle von Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Völker bedroht. Diese Fehler haben wir gemeinsam gemacht – und nun schulden wir es unseren Bürgern, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und gemeinsam voranzugehen, um wiederaufzubauen.
Marco Rubio, zitiert nach https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/lesen-sie-die-rede-von-marco-rubio-auf-der-muenchner-sicherheitskonferenz-6990265a0abe5c8b74ecf59e
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Was will Europa eigentlich verteidigen?
Besonders scharf kritisierte Rubio zudem die europäische Neigung, nationale Identität durch abstrakte Werte-Konstrukte zu ersetzen. Da spricht natürlich die amerikanische Ablehnung der EU eine gewisse Rolle, aber Rubio hat nicht unrecht, wenn er der EU eine starke Mitschuld an der Identitätskrise und den offenen Grenzen in Europa gibt. Per Schengen die Grenzen in Europa abzuschaffen und dann widerstandslos von Millionen Illegalen überrannt zu werden, hat sich nicht als tolle Strategie entpuppt. Seine Worte klangen jedenfalls wie eine schallende Ohrfeige für die europäischen Eliten in Brüssel, aber auch in Berlin, Paris und London:
Armeen kämpfen für ein Volk, für eine Nation, für eine Lebensweise. Und genau das verteidigen wir: eine große Zivilisation, die stolz auf ihre Geschichte sein kann, zuversichtlich in ihre Zukunft blickt und entschlossen ist, Herr ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals zu bleiben.
Marco Rubio, zitiert nach https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/lesen-sie-die-rede-von-marco-rubio-auf-der-muenchner-sicherheitskonferenz-6990265a0abe5c8b74ecf59e
Hinter diesem Satz steht die bittere Erkenntnis, dass ein Europa im politischen Würgegriff der Alt-68er Bewegung, das sich seit Jahrzehnten politisch selbst verleugnet und seine Grenzen für jedermann öffnet, 2026 offenbar in vielen Umfragen keinen Verteidigungswillen mehr aufbringen kann. Rubio warnte offen, dass die USA zwar „bereit seien, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren“, dies im Zweifelsfall aber im Alleingang tun würden, sollte Europa weiterhin seinen „demographischen Selbstmord“ zelebrieren. Während viele linke, liberale und auch konservative Politiker Liberalität, offene Grenzen, Diversität und Akzeptanz aller Fremden Kulturen gerne als erstrebenswerte „Werte Europas“ verkaufen, spricht Washingtons Außenminister auch hier Klartext.
Amerika wurde vor 250 Jahren gegründet, doch seine Wurzeln liegen lange zuvor hier auf diesem Kontinent. Die Menschen, die die Nation meiner Geburt besiedelten und aufbauten, kamen mit den Erinnerungen, Traditionen und dem christlichen Glauben ihrer Vorfahren – als heiligem Erbe, als unzerbrechlichem Band zwischen Alter und Neuer Welt. Wir sind Teil einer Zivilisation – der westlichen Zivilisation. Uns verbinden die tiefsten Bande, die Nationen teilen können: Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte, christlicher Glaube, Kultur, Erbe, Sprache, Abstammung und die Opfer unserer Vorfahren für die gemeinsame Zivilisation, deren Erben wir sind.
Marco Rubio, zitiert nach https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/lesen-sie-die-rede-von-marco-rubio-auf-der-muenchner-sicherheitskonferenz-6990265a0abe5c8b74ecf59e
Häme statt Einsicht: Die verblendete Reaktion der Europäer
Doch was schlug dem US-Außenminister nach dieser düsteren Analyse entgegen? In den Sitzungssälen des Bayerischen Hofes herrschte beim Thema Kulturverlust eine Mischung aus versteinerter Mienen und von der Seite des Gastgebers kam gar Widerspruch. Ausgerechnet aus den konservativen Reihen der CDU/CSU, die ideologisch immer noch sehr in der Geiselhaft des linken Berliner Politbetriebs und seiner Journalisten verhaftet bleibt. Aber auch viele andere führende Stimmen in der EU bezeichneten entsprechende Kritik als übertrieben oder polemisch. So sprach EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas von „Mode-Euro-Bashing“ und wies die Behauptung eines bevorstehenden zivilisatorischen Niedergangs zurück, während andere betonten, Europa sei nach wie vor eine offene, attraktive und dynamische Gesellschaft.
Während Marco Rubio also völlig zurecht anmahnte, dass Europa „den Willen zum Überleben“ wiederentdecken müsse, reagiert das politische Establishment teils immer noch mit der gewohnten Überheblichkeit. Man tat Rubios Ausführungen als „MAGA-Kulturkampf“ ab. Tenor war: Die Amerikaner seien freilich „direkt“ und „eindringlich“, aber man selbst wisse es natürlich besser. Die Warnung vor dem kulturellen Untergang wurde als populistisches Getöse beiseite gewischt, während man sich lieber in Debatten über Klimaschutz und internationale Institutionen flüchtete – genau jene Themen, die Rubio als „Sirenengesänge“ und „Klimakult“ bezeichnete, die Europa wirtschaftlich und energetisch ausbluten lassen.
Lassen wir Marco Rubio deshalb zum Abschluss dieses Artikels noch einmal selbst zu Wort kommen:
Wir wollen ein starkes Europa. Wir glauben, Europa muss bestehen, denn die beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts erinnern uns stets daran, dass unser Schicksal untrennbar miteinander verbunden ist. Das Schicksal Europas wird für uns niemals irrelevant sein.
Massenmigration ist kein Randthema. Sie ist eine Krise, die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert. Wir müssen aber auch die Kontrolle über unsere Grenzen zurückgewinnen. Zu bestimmen, wer und wie viele Menschen in unsere Länder kommen, ist kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, sondern ein grundlegender Akt nationaler Souveränität.
Und schließlich dürfen wir die sogenannte globale Ordnung nicht länger über die lebenswichtigen Interessen unserer Nationen stellen. Wir müssen internationale Institutionen reformieren und neu ausrichten. In einer perfekten Welt würden Diplomatie und Resolutionen alle Konflikte lösen. Doch wir leben nicht in einer perfekten Welt. Wir dürfen nicht zulassen, dass diejenigen, die unsere Bürger bedrohen und die globale Stabilität gefährden, sich hinter abstrakten Prinzipien des Völkerrechts verstecken, die sie selbst regelmäßig missachten.
Marco Rubio, zitiert nach https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/lesen-sie-die-rede-von-marco-rubio-auf-der-muenchner-sicherheitskonferenz-6990265a0abe5c8b74ecf59e
Fazit
Das Fazit der Rede ist klar: Die USA sehen in Europa einen Partner, der gerade dabei ist, seine eigene Identität aufzulösen. Rubios Botschaft ist ein Weckruf von Freunden: Ein Europa, das seine Grenzen nicht schützt und sich seiner Geschichte schämt, wird in der neuen Weltordnung keinen Platz mehr haben. Die Häme, mit der diese Warnung aber immer noch in den Eliten aufgenommen wurde, könnte sich schon in wenigen Jahrzehnten als das Gelächter auf dem Weg zum Schafott herausstellen. Rubio erinnerte die Europäer etwa daran, dass die USA auf dem Fundament des christlichen Glaubens, der Traditionen und der Opfer ihrer europäischen Vorfahren erbaut wurden. Er forderte ein Europa, das „stolz auf sein Erbe und seine Geschichte“ ist. Doch die bittere Ironie von München war: Während der amerikanische Gast die Rettung der europäischen Kultur anmahnte, scheint die europäische Führungselite immer noch damit beschäftigt zu sein, deren Nachlass zu verwalten.
Rubio machte deutlich, dass die Massenmigration für ihn und die aktuelle US-Regierung kein abstraktes politisches Thema ist, sondern eine Zivilisationsfrage. Wer sich mit den Migrationszahlen, der demographischen Islamisierung und der kulturellen Unvereinbarkeit des Islam und der europäischen Kultur ernsthaft seriös auseinandersetzt und nicht ideologisch verblendet ist, der kann zu keiner anderen Conclusio kommen! Damit knüpft Rubio an eine Debatte an, die in Teilen der US-Politik seit Jahren eine zunehmend zentrale Rolle spielt, nämlich dass offene Grenzen, hohe Zuwanderungszahlen und liberale Integrationspolitiken langfristig nicht nur demographische Strukturen verändern, sondern auch kulturelle Identitäten und gesellschaftliche Kohäsion bedrohen. Rubios Botschaft war dabei natürlich doppelt adressiert: Einerseits an die politischen Eliten in Europa und an deren Wähler — als Warnung vor einem möglichen, tiefgreifenden Wandel ihrer europäischen Gesellschaften. Andererseits aber natürlich auch an die konservative Basis in den USA, die solche Themen seit Jahren als Kernfragen ihrer politischen Agenda versteht.
Rubios Rede und die Reaktionen darauf zeigen auch, wie schwierig es 2026 geworden ist, Europa und die USA in Fragen von Identität, Migration und Zukunftsvisionen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen: Während die einen seine Warnungen als notwendige Mahnung vor gesellschaftlichen Risiken verstehen, sehen andere darin eine überzogene, teils belehrende Perspektive, die wenig mit der europäischen Realität zu tun habe, vielleicht auch, weil der eigene eingelernte Reflex gegen die politische Botschaft der europäischen Rechten tief sitzt. Blöderweise haben diese mit ihren Warnungen vor der Massenmigration nun aber amerikanische Fürsprecher von Trump über Hillary Clinton gefunden. Die Warnungen vor demographischem Wandel und kulturellem Untergang — einst Themen abseits der klassischen Sicherheitspolitik — haben unter Rubios Federführung endgültig Eingang in die wichtigsten außenpolitischen Bühnen der westlichen Welt gefunden. Ob sie aber Europa tatsächlich zu Kurskorrekturen bewegen — oder einfach als neue Quelle transatlantischen Spotts enden —, bleibt noch offen.
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